Januar 2013
Learningcenter Dresden
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Eine 600m2 große und kleinteilig verbaute Fläche in einem Industriebau aus den 1950er Jahren wurde in eine moderne und multifunktionales Arbeits-, Lern- und Veranstaltungsfläche umgewandelt.

Der Auftraggeber – ein großer Dresdner Industriebetrieb – setzt verstärkt auf interne Weiterbildungen seiner Mitarbeiter und hatte im 3.OG eines bestehenden Gebäudes eine große Fläche zur Verfügung. Dem Unternehmen war es wichtig, möglichst flexibel auf die verschiedenen Veranstaltungs- und Weiterbildungsformate reagieren zu können. Das verbindende metallisch schimmernde „Dach“ spannt eine flexibel nutzbare Fläche auf, die komplett frei bleiben oder in kleinere Räume unterteilt werden kann.

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Durch mobile Trennwände und viele Anschlusspunkte in Bodentanks sind verschiedene Nutzungsszenarien möglich. Die Fläche wurde in ein ´Frontend´ und ein ´Backend´ aufgeteilt. Von kleinen Beratungen bis hin zu einer Veranstaltung mit 200 Personen ist alles möglich. Mobile Glastrennwände verschwinden können mit wenigen Handgriffen in dafür vorgesehene Nischen geschoben werden und geben den Raum frei.

Ob konzentrierte Lehrveranstaltungen in kleinen Gruppen über Workshops bis hin zur Betriebsweihnachtsfeier – die neuen Räume sind vielfältig nutzbar und ermöglichen auch auf lange Sicht Nutzungen die aktuell noch gar nicht auf dem Plan sind.

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Farben und Stimmung der Corporate Identity des Unternehmens wurde auf allen Ebenen in die Gestaltung der Räume integriert. Es war dem Auftraggeber wichtig, eine klare und eher kühle Formen- und Farbensprache umzusetzen und die Großzügigkeit der Räume in den Vordergrund zu stellen.

Bestehende Heizkörper wurden belassen und durch eine minimalistische Verkleidung „unsichtbar“ gemacht. Aus dem holzverkleideten Vorbereich betritt der Besucher ineinanderfließende Räume mit einer ruhigen und konzentrierten Ausstrahlung.

Eine Herausforderung war es, die Gegebenheiten im Bestandsgebäude mit den räumlichen und funktionalen Anforderungen des Nutzers zusammenzubringen. Vor allem die große mögliche Personananzahl und die sich daraus ergebenden Anforderungen an den baulichen Brandschutz wurden möglichst unauffällig in das Konzept integriert. Das offene und wenig festgeschriebene Nutzungskonzept erforderte Flexibilität auch bei der technischen Infrastruktur. Alle Räume sind klimatisiert, ein Doppelboden ermöglicht die flexible Verkabelung an theoretisch jeden Punkt im Raum.

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